Thessalien und Meteora

Thessalien - die Region südlich des Berges Olymp und östlich des Pindosgebirges - präsentiert sich Ihnen unendlich facettenreich mit schroff aufragenden Gebirgen, verwegenen Schluchten, üppig bewachsenen Hängen, abgelegenen Bergdörfern und Traumstränden !
Mit Thessalien verbindet man unweigerlich auch die griechischen Mythen von den Centauren und Argonauten, den Götterberg Olymp, die Gigantenkämpfe sowie die Gebirgskette Agrafa ( die „Unbeschriebene“ ), die einige der unzugänglichsten Gemeinden Europas beherbergt, und nicht zu vergessen die zur Region gehörenden Sporadeninseln Skiathos, Skopelos und Alonissos.
Thessalien blickt zurück auf ein jahrhundertealtes kulturelles Erbe, das sich in prähistorischen Höhlen, antiken Theatern (bei Larissa und Dimitriadas) und Tempeln bis hin zu byzantinischen Kirchen in fast allen Ortschaften widerspiegelt. Weltweit bekannt als ein Naturphänomen einmaliger Schönheit prägen die Meteorafelsen mit den eindrucksvoll zwischen Himmel und Erde hängenden gleichnamigen Klöstern die Region ebenso wie die zum Teil stilvoll renovierten, traditionellen Bergdörfer des Pilion mit ihrer charakteristischen Architektur und den mit Steinplatten kunstvoll gepflasterten Wegen.

 

Bizarre geologische Formationen sind sie, die Felssäulen im griechischen Thessalien. Riesig erheben sie sich unvermittelt aus der Ebene heraus. Diesen unwirtlichen Grund so hoch über der Erde haben sich gläubige Menschen als Lebensbereich gewählt. Hier konzentrieren sie sich ganz auf Gott und geben sich einem asketischen Dasein hin. Schon gegen Ende des byzantinischen Reiches zogen Einsiedler in Höhlen in den Felsen, wo sie ein nicht ungefährliches Leben in absoluter Einsamkeit führten. Oben auf den Felsen stehen Klöster, die unter den schwierigsten Bedingungen gebaut wurden. Bis heute werden sie bewohnt. Die Mönche und Nonnen, die sich hier oben ihrem Gott widmen, bewahren bis zum jetzigen Tage das geistige und kulturelle Erbe von Byzanz.